Kindermusicals von Veronika te Reh und Wolfgang König
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Musikbeispiele

Musikbeispiele 

(Noch in Arbeit)

Das Märchen spielt am Hofe des chinesischen Kaisers. Der Kaiser Quing Chiang ist ein großer Liebhaber seines Parks Tschang An und seiner Blumenpracht. Wovon er aber zunächst nichts weiß, ist eine Nachtigall, die nachts bei Mondenschein, in seinem Park singt. Lian, ein Mädchen aus der kaiserlichen Küche, schleicht nachts gerne in den Park, um sich mit der Nachtigall zu unterhalten. Als der Kaiser von der Nachtigall erfährt, will er diesen Vogel unbedingt haben und seinem Gesang lauschen. Der Vogelfänger Fang soll die Nachtigall fangen und es soll ein großer goldener Käfig gebaut werden, in dem der Vogel dann für den Kaiser singen wird. Der Kaiser sehnt sich so sehr nach dem Gesang des Vogels, dass er nur noch auf den Mond wartet und seine täglichen politischen Aufgaben nicht mehr erledigen kann. Er will sogar im Garten schlafen, um den Moment des Singens nicht zu verpassen. Lian überredet die Nachtigall, für den Kaiser zu singen. Doch sie wagt es, dem Kaiser die Bedingungen der Nachtigall zu überbingen: Die Nachtigall will nur für den Kaiser singen, wenn sie in Freiheit ist. Der Kaiser überredet Lian, die Nachtigall in den Käfig zu locken aber er verspricht, dass der Käfig nicht abgeschlossen wird. Lian lockt tatsächlich die Nachtigall in den goldenen Käfig. Der Kaiser ist so überwältigt von dem Gesang, dass er sich neben dem Käfig auf seiner Liege verträumt einschläft. Die Schwester des Kaisers, Fu, betrachtet argwöhnisch die Mondsüchtigkeit ihres Bruders. Sie liebt die Feste am Hof, sie möchte lachen und feiern. Sie möchte aber nicht die politischen Geschäfte ihres Bruders erledigen. Sie schleicht also herbei, schließt den Käfig ab und versteckt den Schlüssel hinter einem Kissen neben dem schlafenden Kaiser. Die Nachtigall merkt, dass sie gefangen ist. Es verschlägt ihr die Stimme und sie verstummt. Durch die plötzliche Stille wacht der Kaiser auf und merkt, dass der Käfig abgeschlossen ist. Lian soll ihm helfen – aber auch Lian kann die Nachtigall nicht überreden, wieder zu singen. Die Blumen verraten dem Kaiser durch ein Rätsel, wo der Schlüssel versteckt ist. Der Käfig kann wieder aufegschlossen werden, die Nachtigall fliegt weg und es ist fraglich, ob sie jemals wieder für den Kaiser singen wird. Daraufhin wird der Kaiser krank. Er legt sich auf seine Liege im Garten, schläft und will nicht mehr aufwachen. Da bekommt er ein großes Geschenk von der Kaiserin des östlichen Nachbarlandes: eine künstliche Nachtigall. Sie sieht traumhaft aus. Man kann sie aufziehen und sie singt die schönsten Melodien. Alle vom Hof sind begeistert und erleichtert, dass der Kaiser immerhin aufwacht und den Vogel betrachtet. Aber er hat kein Interesse an diesem Geschenk. Er schickt alle fort. Er möchte allein sein in seinem Park. Fu fürchtet, dass er wieder in seinen Schlaf flüchtet. Aber es kommt anders. Der Kaiser bittet den Mond, ihm zu leuchten. Er geht allein in die Tiefe seines Parks und singt, um die Nachtigall herbei zu locken. Und sie antwortet – aber nicht nur die Nachtigall antwortet – Lian singt ebenfalls – und der Kaiser spürt, dass er sich nicht nur nach dem Gesang der Nachtigall gesehnt hat. Der Kaiser und Lian singen von ihrer Liebe – von ihrer Sehnsucht – die Blumen haben es schon lange geahnt. Fu und  alle Leute des Hofs ahnen, dass es bald wieder ein großes Fest geben wird. Bei „Lian und die Nachtigall“ geht es um die alte Orpheusche Kraft der Musik, welche  die höchste staatliche Macht – verkörpert durch den Kaiser – ins Mark trifft. Es geht aber auch um die Freiheit, die Musik zur Entfaltung benötigt. Die Nachtigall singt nur, wenn sie will. Bei den Jugendlichen kann man schon die erotische Ausstrahlung thematisieren, die Musik mit sich bringen kann, hier verkörpert in Lian, dem Alter Ego der Nachtigall, in die sich der Kaiser trotz großer sozialer Unterschiede verliebt. Ein weiteres generelles Thema besteht in der Gegenüberstellung von lebendiger Musik und einer Maschine, einer künstlichen Nachtigall, die zwar wunderbar anzusehen ist und immer funktioniert, wann man will, aber trotz  virtuoser Gesangsakrobatik keinerlei Ausstrahlung besitzt und eher der Lächerlichkeit preisgegeben ist.

Lian und die

Nachtigall

Frei nach einem Märchen von H.-Ch. Andersen

Informationen zur Aufführung

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden Uraufführung: 20. Februar 2016 Libretto: Veronika te Reh Musik: Wolfgang König Cross Over-Chor und das „Lian“-Orchester der Musikschule Regie und Einstudierung: Veronika te Reh (90 Kinder und Jugendliche) Musikalische Leitung: Wolfgang König Choreographien: Kai Guzowski Bühnenbildentwurf: Lucie Wegmann Bühnenmaler: Felix Manchon Kostüme: Montagswerkstatt Licht und Ton: Firma Mainmix Schwerte Toningenieur: Andreas Burghardt Presseartikel der Westfälischen Nachrichten von der Uraufführung im Februar 2016 in Ahlen Es sind erhältlich: Musik-CD 16,90 EUR DVD 21,90 EUR
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Das Märchen spielt am Hofe des chinesischen Kaisers. Der Kaiser Quing Chiang ist ein großer Liebhaber seines Parks Tschang An und seiner Blumenpracht. Wovon er aber zunächst nichts weiß, ist eine Nachtigall, die nachts bei Mondenschein, in seinem Park singt. Lian, ein Mädchen aus der kaiserlichen Küche, schleicht nachts gerne in den Park, um sich mit der Nachtigall zu unterhalten. Als der Kaiser von der Nachtigall erfährt, will er diesen Vogel unbedingt haben und seinem Gesang lauschen. Der Vogelfänger Fang soll die Nachtigall fangen und es soll ein großer goldener Käfig gebaut werden, in dem der Vogel dann für den Kaiser singen wird. Der Kaiser sehnt sich so sehr nach dem Gesang des Vogels, dass er nur noch auf den Mond wartet und seine täglichen politischen Aufgaben nicht mehr erledigen kann. Er will sogar im Garten schlafen, um den Moment des Singens nicht zu verpassen. Lian überredet die Nachtigall, für den Kaiser zu singen. Doch sie wagt es, dem Kaiser die Bedingungen der Nachtigall zu überbingen: Die Nachtigall will nur für den Kaiser singen, wenn sie in Freiheit ist. Der Kaiser überredet Lian, die Nachtigall in den Käfig zu locken aber er verspricht, dass der Käfig nicht abgeschlossen wird. Lian lockt tatsächlich die Nachtigall in den goldenen Käfig. Der Kaiser ist so überwältigt von dem Gesang, dass er sich neben dem Käfig auf seiner Liege verträumt einschläft. Die Schwester des Kaisers, Fu, betrachtet argwöhnisch die Mondsüchtigkeit ihres Bruders. Sie liebt die Feste am Hof, sie möchte lachen und feiern. Sie möchte aber nicht die politischen Geschäfte ihres Bruders erledigen. Sie schleicht also herbei, schließt den Käfig ab und versteckt den Schlüssel hinter einem Kissen neben dem schlafenden Kaiser. Die Nachtigall merkt, dass sie gefangen ist. Es verschlägt ihr die Stimme und sie verstummt. Durch die plötzliche Stille wacht der Kaiser auf und merkt, dass der Käfig abgeschlossen ist. Lian soll ihm helfen – aber auch Lian kann die Nachtigall nicht überreden, wieder zu singen. Die Blumen verraten dem Kaiser durch ein Rätsel, wo der Schlüssel versteckt ist. Der Käfig kann wieder aufegschlossen werden, die Nachtigall fliegt weg und es ist fraglich, ob sie jemals wieder für den Kaiser singen wird. Daraufhin wird der Kaiser krank. Er legt sich auf seine Liege im Garten, schläft und will nicht mehr aufwachen. Da bekommt er ein großes Geschenk von der Kaiserin des östlichen Nachbarlandes: eine künstliche Nachtigall. Sie sieht traumhaft aus. Man kann sie aufziehen und sie singt die schönsten Melodien. Alle vom Hof sind begeistert und erleichtert, dass der Kaiser immerhin aufwacht und den Vogel betrachtet. Aber er hat kein Interesse an diesem Geschenk. Er schickt alle fort. Er möchte allein sein in seinem Park. Fu fürchtet, dass er wieder in seinen Schlaf flüchtet. Aber es kommt anders. Der Kaiser bittet den Mond, ihm zu leuchten. Er geht allein in die Tiefe seines Parks und singt, um die Nachtigall herbei zu locken. Und sie antwortet – aber nicht nur die Nachtigall antwortet – Lian singt ebenfalls – und der Kaiser spürt, dass er sich nicht nur nach dem Gesang der Nachtigall gesehnt hat. Der Kaiser und Lian singen von ihrer Liebe – von ihrer Sehnsucht – die Blumen haben es schon lange geahnt. Fu und  alle Leute des Hofs ahnen, dass es bald wieder ein großes Fest geben wird.  

Hinweis

Sie befinden sich auf der gekürzten Mobilversion dieser Webseite. Ausführliche Informationen zur Aufführung   sowie Beispielvideos unseres Youtube-Kanals MombotzMusicProduction finden Sie in der Standardvariante bei Geräten mit größerem Display unter www.kindermusical.de.  

Lian und die

Nachtigall